Heute ist Prospekt-Wetter. Die Sonne scheint und das Hotel sieht aus wie im Prospekt. Wir machen zur Beweissicherung Photos, denn der Wetterbericht hatte Regen prophezeit.
Wir wollen uns ein paar Sehenswürdigkeiten in der Umgebung anschauen: Das Lysekloster und das Omrade Freilichtmuseum.
Das Kloster bzw. was davon übrig ist finden wir schnell. Es wurde um 1000 n. Chr. von englischen Zisterzienser gegründet und war bis zur Reformation in Betrieb. Heute sieht man etwas mehr als die Grundmauern, die mit Moos und Rasen bewachsen sind. Die Grünflächen zwischen den Mauern sind gut gepflegt. Am Kreuzgang stehen noch ein paar Bögen herum. Am Eingang gibt es einen Übersichtssplan.
Weiter geht es Richtung Fana. Die Strasse wir abenteuerlich: Eng, unübersichtlich und der Seitenstreifen ist nicht vorhanden.. Es geht bordsteinkantentief runter. Nicht zu vergessen: Der Fahrstil der Einheimischen...
Kurz vor Fana auf einer Anhoehe ist ein grosser Parkplatz. Dort ist so etwas wie ein Streichelzoo mit Ponyreiten und eine Aussenstelle des Omrade Freilichtmuseums. In den Gehege sind unter anderem: Zwei schwarze Schweine, die schlafend demonstrieren, was "sauwohl" bedeutet. Diverses Geflügel. Zwei Wiesel, die in einem an den Ecken aufgehängten Handtuch ratzen. Ein Esel und ein paar Ponys zum reiten bzw. Wagen ziehen. Die Pennis werden dabei geführt.
Der Museumsteil mutet sehr alpenländisch an. Das liegt an der Landschaft und dem Kuhglockengebimmel, welche von Ziegen stammt.. Rasta-Ziegen. Sie haben Dread-Locks statt Fell. Eine ist schwarz und erinnert etwas an Bob Marley. Die Hütten, die hier zu besichtigen sind, haben alle ein Grasdach. Die Unterlage auf den Latten ist Birkenrinde - aber nur am Rand. Mittendrin ist Folie. Die meisten Hütten sind aus Holz eine ist aus Stein.
Weiter geht es nach Fana. Den Wegweiser zur Kirche verpassen wir. Wir fahren also zu Freilichtmuseum. Da die Zufahrt zugeparkt ist, stellen wir den Wagen weiter oben ab.
Wir finden den Inngang und folgen dem Weg. Es gibt Allerlei Erläuterungen auf Norsk. In manche Häuser kann man hineinschauen. Alle sind verschlossen. Zurück am Inngang sehen wir noch einen Hinweis Museet-Theater. Im ersten Stock ist ein Café dahinter die Ausstellungsräume. Wir kaufen Eintrittskarten und fragen nach Informationsmaterial in englisch. Ob wir an einer Führung durch die Häuser interessiert seien. Da auch diese von innen besichtigt werden, sagen wir zu. Es wird eine exklusive 2 Personenführung. Wir sehen das Schulgebäude von innen - es erinnert an "Astrid Lindgreen - Michel aus Lönneberga". Die Bauern bzw. Fischerhäeuser sind sehr niedrig und dunkel. Die alten Hütten hatten keinen Kamin, sondern einfach ein Loch im Dach, durch das der Rauch abzog. Wir sehen noch eine kleine Mühle, einen Räucherschuppen und einen Tante Emma Laden auf dem Land mit Poststelle: Es ist alles schon einmal dagewesen...
Inzwischen ist es 15:00 Uhr. Bald öffnet das Schwimmbad im Hotel.
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