Erst kommt der Abstecher in den Trollfjord. Diemal sind schon ein paar Boote dort. Wir werden freudig begrüßt. Die Angler präsentieren stolz ihren Fang. Wir fahren wieder fast vor die Wand. Dann geht es nach Svolvaer - der Kapitän demonstriert mal wieder das Echo mit der Schiffssirene: Mit etwas Übung könnte er ein Duett mit sich selbst spielen. Hier geht es zum Ausflug auf die Lofoten. Das halbe Schiff nimmt Teil. Es dauert fast 20 Minuten bis wir draussen sind. Zuerst steuern wir die Galerie von Dagfinn Bakke an. Die ist ganz in der Nähe des Kriegsmuseums. Von Bakke hängen viele hübsche Karikatur rund um das Hurtigrutenleben. Eingemummelte Deckfanatiker, die Schlacht am Buffet(beleibte Damen drängen einen hageren Herren beiseite), ein Kapitän, der grimmig eine Fliege hinterherschaut, die Dreck an entscheidende Stelle auf eine Seekarte hinterlassen hat. Leider ist die Galerie zu. Sehr geehrter Herr Bakke, wir empfehlen Ihnen zu Anlegezeiten der Hurtigrute zu öffnen. Das schadet dem Geschäft sicher nicht.
Nun geht es zu Plan B: Magic Ice - eine Eisskulpturen Ausstellung mit Bar. Umhang, warme Schuhe, Drink im Eisbecher und Handschuhe - letztere werden für vorletzteren dringend benötigt - sind im Eintritt einbegriffen. Es geht durch eine Kälteschleuse in die -5 Grad kalte Ausstellung. Wir nehmen unseren Eisbecher - es ist etwas jägermeisterähnliches drin und schauen uns die Skulpturen an. Es ist stockfinster, die Skulpturen sind farbig von innen beleuchtet. Die Fotos ohne Blitz werden erstaunlich gut. Leider müssen wir wieder zum Schiff zurück. Die Sonne ist zwischenzeitlich herausgekommen. Wir sollten in Bergen einfach an Bord bleiben und die Tour noch einmal machen.