Kirkenes: Da wir keine Ahnung haben, wie weit es zum Zentrum ist, fahren wir mit dem Bus. Es dauert eine ganze Weile, bis es endlich losggeht: Alle Passagiere, die in Kirkenes noch einen Hotelaufenthalt gebucht haben, drängeln sich mit ihren Koffern in den Bus. Der Platz wird knapp, die gute Laune auch. Ein zweiter Bus wäre nicht schlecht gewesen, aber manche Dinge kommen doch recht überraschend - wie Weihnachten zum Beispiel.
Im Zentrum gib es kein ordentliches Cafe, Regen und viele Pfützen. Echte "Hier sind Sie am Ende der Welt angekommen"-Stimmung. Irgendwo muß das Denkmal des unbekannten verfrorenen Hundes stehen. Wir finden aber nur das für die Sowjetarmee. Interessanterweise gibt es hier schon wieder Büsche und Bäume. Die Strassennamen sind auch in kyrillisch angeschlagen - für den Fall, dass man kein norwegisch kann. Und auf dem Balkon hängt neben dem Pulli auch schon mal ein Stockfisch. Wir stapfen ein wenig im Regen herum machen ein paar Fotos und schlurfen zum Schiff zurück. Im Supermarkt wird noch ein Sixpack Macköl Isbjörn eingekauft.