Heute geht es noch einmal nach Palma, schließlich müssen noch die Zigarren gekauft werden. Vorher wollen wir die deutsche Außenstelle auf Mallorca besichtigen: Arenal. Zuerst aber geht es zum Kloster Randa. Das ist der Berg im Süden mit den vielen Antenne drauf. Von unserer Terrasse aus haben wir einen guten Blick drauf. Wir fahren über Algaida. Der Weg ist gut ausgeschildert. Die Ortsdurchfahrt in Randa und die Straße zum Kloster und den Antennen ist nicht allzu schmal. Das Wetter ist herrlich und die Sicht ausgezeichnet. Wir sind oberhalb der Flieger, die den Flughafen Palma ansteuern. Durchs Fernglas kann man sehen, wie die Reifen qualmen, wenn das Flugzeug aufsetzt. Das Kloster ist recht schön, besonders der Garten. In der Kirch hat der technisch Fortschritt eingehalten: Die Kerzen zum Spenden sind elektrisch. Für 20 Cent flackern die kleinen flammenförmigen Birnchen vor sich hin. In einer Seitenkapelle gibt es sogar eine Version mit gelben LEDs. Im Klosterladen gibt es neben dem religiösen Kitsch eine große Auswahl von Likören. Es schein hier auch eine Art Herberge zu geben. Auf dem Parkplatz sind wenige Autos und ein paar Mountainbiker zu sehen.
Weiter geht’s nach Arenal. Es ist schwierig zum Strand zu finden. Die Einbahnstraßen gehen einfach immer in die falsche Richtung. Wir parken schließlich ein paar Parallelstraßen vom Strand entfernt und machen uns zu Fuß auf den Weg. Wir kommen am Balnearo 5 heraus. Photographieren Ballermann 6 und Oberbayern und suchen uns ein kleines Cafe/Restaurant. Nach etwas Suchen finden wir das passende. Die Preise sind sehr moderat, das Essen ist ordentlich, der Kuchen sehr gut. Auf der Promenade sind Rentner, Familien und ein paar Jogger unterwegs. Wir zahlen und gehen noch ein wenig weiter. Zwei drittel der Geschäfte haben zu. Die andern verkaufen Klamotten, Schuhe, Andenken, Zigaretten Preise wie duty free Andenken wie Conan Schwerter und alte Feuerwaffen, die wie zu heißgewaschene Kanonen aussehen. Wer kauf das Zeug?
In Palma steuern wir wieder unser Parkhaus an. Inzwischen wissen wir, dass die Einfahrt eng ist und schaffen es ohne zurücksetzen. Ich kaufe ein paar Zigarren der Marke „Romeo y Julia“ und einen Zigarrenflammenwerfer. Dann spazieren wir noch etwas durch die Gassen. Es dürfte halb Mallorca hier sein. Schließlich wird es dunkel und somit auch recht frisch. Wir wärmen uns in einem Kaffeehaus auf und bestellen heiße Schokolade, die sich als Schokoladenpudding entpuppt.
Als wir weitergehen wollen, stellen wir fest, das wir fast bis zum Bahnhof gekommen sind. Also die Altstadt komplett durchquert haben. Mit Garmins Hilfe lassen wir uns zurücklotsen. In den engen Gassen ist der Empfang miserabel. Die Orientierung ist trotz modernster Technik nicht ganz einfach. Mit Galileo wird das alles besser - hoffentlich!. Im Aramis sind wir die ersten Gäste. Wir essen Linseneintopf, Zwiebelsuppe, Steak und Perlhuhn. Zum Nachtisch gibt es Creme brulé. Dann geht es vollgefressen und zufrieden heim.