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08.02.2008 Québec - Alstadt und Karneval

Um 7:15 Uhr rufe ich bei meinem Kreditkartenunternehmen an. Warteschleife: "Vielen Dank, daß Sie anrufen...." Dann: "Ja da gibt es einen Sicherheitßtatus. Ich verbinde" - Wieder Warteschleife. Immerhin werde ich mit Namen begrüßt. Ja in Kanada gäbe es zur Zeit Kartenfälschungen. Am Mittwoch wurde versucht Geld an einem Automaten abzuheben, an dem europäische Karten nicht funktionieren. Das System hat dann die Karte vorsichtshalber gesperrt. Jetzt sei sie wieder voll funktionsfähig. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen.

Gegen 9:00 Uhr weckt uns lieblicher Bohrerlärm. Wir werden nach einem anderem Zimmer fragen. Nach einigem hin und her und dem Fakt, daß wir länger bleiben bekommen wir ein anderes Zimmer im fünften Stock mit Blick auf den Hafen. Wir packen unsere Koffer und ziehen um. Dann geht's zum Frühstück in die Stadt und auf die Suche nach einem Geldautomaten, der auch EC-Karte nimmt. Unterwegs in einem internationalen Preßeladen gibt es auch den aktuellen Spiegel (12,50$+Taxes).

In einem Hotel finden wir schließlich den passenden Automaten und gehen weiter Richtung St. Lorenz/Karnevalgelände. Erst kommt die Eislaufbahn, dann der erste Eispalast, der ein Vorbild irgendwo in den Pyrenäen hat. Drinnen sind ein paar Ritter aus Eis zu bewundern und man kann sich mit einer Bonhomme Karnaval Figur oder auf einer Eisbank fotografieren laßen. Über die Straße geht es in das weitere Festivalgelände. Im Eingangsbereich wird an Schneesculpturen gearbeitet. Interßanterweise sind auch Nationen dabei, die Schnee nur aus dem Kino/Fernsehen kennen wie Singapore und Tunesien. Dahinter kommt eine Gummireifenschlittenbahn und diverse weitere Kurzweil für Kinder sowie die Musikbühnen und Freßstände. Wir gehen oben herum und kommen an den Rand der Wallanlagen. Man hat einen schönen Blick auf den St. Lorenz, der hier recht breit ist. Es treiben Eißchollen in großer Dichte auf dem Strom. Dann hört der Weg auf und wir gehen querschneeein zurück Richtung Eingang: trotz Bergstiefel und dicker Socken werden langsam die Füße kalt. Heute nachmittag werden die richtigen Winterstiefel angezogen.

Im Hotel schauen wir uns das Fitneß Center an. Es ist schöner als im anderen, weil man hinaußschauen kann und der Pool auch größer ist. Im Steamroom ist der Dampf mit Eukalyptus angerreichert und der Fitneßraum ist fast leer. Wir ziehen uns um und quälen uns gut eine dreiviertel Stunde an den Geräten. Dann geht es in den Pool und zum Schluß zum schwitzen.

Abends schauen wir uns das Qualifiying für das große Bootsrennen an. Es findet auf der Straße statt. Die Kontrahenten schieben ihre Kanus über den Schnee um die Wette. Es gibt zwei Techniken: von außen Anschieben oder halb drinnen Sitzen und Tretrollern, was eindeutig die beßere Technik ist. Es ist ein großes Hallo auf der Straße und die Mannschaften werden kräftig angefeuert. Wir schauen vom Restaurant aus zu. Zurück machen wir noch einen kleinen Umweg durch die Stadt. Mit warmen Füßen geht es dann ins Hotel.

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