16.03.2013 Anreise Kopenhagen
Die Koffer und Seesäcke sind im Auto verstaut, die Nachbarn instruiert. Es kann also losgehen. Wir haben strahlenden Sonnenschein. Nachts hatte das Thermometer noch an der -10 Grad Marke gekratzt. Die dicken Klamotten, die nicht mehr ins Gepäck gehen, legen wir über die Seesäcke und los geht es. Wir nutzen einen externen Parkplatz am Flughafen mit Zubringerservice. Funktioniert bestens. Bei der Kranichlinie gibt es noch etwas Lauferei wg. Übergepäck wir haben zwar nicht zu viel Gewicht aber mehr als ein Gepäckstück pro Person.
Die Sicherheitskontrolle geht schnell. Sie wollen nur wissen, ob die Thermoskanne leer ist. Wir kaufen noch unsere Ration Alkohol für die Tour und machen es uns am Gate gemütlich. Eine sehr bunte Mischen aus Asiaten, Europäern und Arabern fliegt da Richtung Kopenhagen.
Pünktlich geht es mit dem Bus ins Vorfeld. Endlich am Flieger habe ich das Gefühl, schon die halbe Strecke hinter mir zu haben. Es dauert noch eine Ewigkeit bis wir einsteigen dürfen. Der Flieger füllt sich schnell.
Wir starten, es gibt norddeutschen Butterkuchen. Wir ordern Sekt dazu. Und weil die Stewardess nichts verkommen lassen will, gibt es einen kräftigen Nachschlag. So kann man den Urlaub angehen lassen.
Wir kommen pünktlich an. Unser Gepäck auch. Dann geht es zu den Taxen und ab ins Hotel. Wir wechseln kurz die Klamotten und dann geht es auf Entdeckungsreise. Wir wollen noch Abendessen und schauen, wo man gut frühstücken kann. Unser Hotel Kong Arthur liegt zentral. Aber die Frage ist, gibt es was in der Nähe. Direkt um die Ecke sieht es mau aus. Aber nach 10 Minuten Fußmarsch wird es besser. Wir merken uns eine Bäckerei mit großer Auswahl an dänischen Klebeteilchen und Stehcafe. Bei den Restaurants wird es schon schwieriger: Da gibt es fast zu viel Auswahl. Doch kaum streichen wir die Italiener, wird es schon übersichtlicher. Wir entscheiden uns für Peder Oxe. Das klingt nach lokaler Küche. Es gibt sogar noch einen freien Tisch, wenn wir in zwei Stunden fertig sind. Das sollte kein Problem sein.
Fast nur Dänen. Keine Touristenfalle. Hummersüppchen, Lamm und T-Bone Steak ordern wir. Das Essen ist gut. Die Preise wie in Norwegen also teuer und den Hauswein kann man nach Verbrauch bezahlen. Die Flasche hat eine entsprechende Maßeinteilung.
An der Hotelbar nehmen wir noch einen Gute Nacht Trunk. Dann legt sich der Stress der vergangenen Tage wie Blei auf die Augenlider.