Zuerst geht es zum Gouffre de Padirac: Eine große unterirdische Höhle mit einem kleinen Fluss darin. Nach ca. 15 Minuten anstehen an der Kasse direkt neben dem Schlund (30 m Durchmesser über 100 tief) geht es je nach Mut mit Lift oder Treppe hinunter. Die Treppe ist sehr luftig und nichts für Leute mit schwachen Nerven. Am Grund des offenen Schlundes geh es weiter hinunter in die Höhle zur Bootsfahrt einen schmalen ca.20 m hohen Gang entlangt bis zur Schlange am Bootsanleger. Langsam spürt man die 13 ° C. Von dort startet die eigentliche Führung. Der Bootsführer erzählt die wichtigsten Fakten während der Fahrt und schaukelt das Boot auch mal kräftig, damit die jungen Mädels schön kreischen können. Nach ca. 10 Minuten heißt es aussteigen. Es gibt einen fast 50 m großen Stalagtiten zu besichtigen und eine Caverne mit den Ausmaßen einer Kathedrale:100m lang und 95 m hoch. Gut die Hälfte davon steigt man unterirdisch auf und wieder hinunter. Dann geht es mit der Barke zurück.inklusive Photo,. das am Ausgang für 9,50 erworben werden kann.
Weiter geht es Richtung Vézac. Vorbei an Gluges, wo wir ein hübsches Quartier für die Rückfahrt ausmachen über Souillac. Wir entdecken den Hinweis auf ein Automatenmuseum dort. Also gibt es nach der Natur noch etwas Technik. Die Technik steht mehr im Hintergrund. Es sind viele Spielautomaten älteren Datums ausgestellt. Interessant ist wie lebendig diese mechanischen Figuren teilweise wirken. Die absolute Spitze ist ein dicker Mann, der sich vor Lachen schüttelt. Das Zusammenpiel von Gesichtsaussdruck und Bewegung ist einfach und genial. Es gibt dort Darstellungen von Zaubertricks wie der schwebenden Jungfrau, ein Jazz Orchester mit Farbigen, Artisten, etc. etc.
Dann geht es weiter zu Maison de la vieille Prune (alte Pflaume). Das ist der Digestif regional. Es gibt dort nicht nur vielle Prune. Es gibt auch Wiliams Birne, Kirsche, Nuss- und Kastanienlikör. Degustation est obligatoire - keine Ausreden. Also erst die alte Pflaume, dann die alte Pflaume reserve, dann die Birne, dann die Nuss, dann die Nuss mit alter Pflaume und schließlich noch die Kastanie. Gut, dass wir voher geklärt hatten, wer fährt. Mit drei Flaschen und zu 50% angedudelt verlassen wir das Etablissement. Die Kostproben waren gut investiert.
Weiter Richtung Vézac entlang der Dordogne. Das nächste Quartier hat piscine. Bei den Temparaturen ein Genuß.